Hochzeit

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Der Weg zum Standesamt

Die Standesamtliche Hochzeit

Der erste Schritt auf dem Weg in das gemeinsame Eheglück ist seit dem 01.07.1998 die Standesamtliche Hochzeit, die sogenannte Anmeldung zur Eheschließung, die das frühere Aufgebot ersetzt. Falls Sie erkrankt sind oder sich im Ausland aufhalten, brauchen Sie jetzt auch nicht mehr persönlich beim Standesbeamten zu erscheinen. In diesen Fällen genügt eine schriftliche Anmeldung.

Ihre erste Anlaufstelle ist immer das Standesamt am Wohnort einer der beiden Partner. Hier ist es unbedeutend, ob es sich um einen Erst- oder Zweitwohnsitz handelt, so dass Sie hier frei wählen können. Auch wenn die Standesamtliche Trauung in einem anderen Standesamt vollzogen werden soll, wenden Sie sich zuerst an das örtliche Standesamt. Dieses überweist Sie dann gegebenenfalls an Ihr Wunschstandesamt, wobei die Anmeldegebühr dann leider doppelt zu entrichten ist. Zuerst am Standesamt Ihres Wohnortes und dann nochmals am Standesamt Ihrer Wahl. Bei heißbegehrten Terminen sollten Sie midestens 6 Monate vor dem Wunschtermin, die Eheschließung anmelden. Nachdem der Standesbeamte Ihre Ehefähigkeit geprüft und festgestellt hat, können Sie dann innerhalb von 6 Monaten zur Tat schreiten und Ihre Liebe amtlich besiegeln!

Notwendige Papiere für das Standesamt

  • Abstammungsurkunde, Geburtsurkunde oder eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern beider Partner (nicht mit dem im Besitz der Familie befindlichen Familienstammbuch zu verwechseln!). Adoptierte oder nichteheliche Verlobte haben stets die Abstammungsurkunde mitzubringen.
  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass), speziell bei Ausländern, Aussiedlern Nachweis der Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsbescheinigung (erhält man bei der Meldebehörde des Wohnortes).
  • Geschiedene oder Verwitwete benötigen zusätzlich eine beglaubigte Abschrift oder Auszug aus dem Familienbuch der vorangegangenen Ehen bzw. frühere Heiratsurkunden und rechtskräftige Scheidungsurteile.
  • Gegebenenfalls Urkunde über Promotion oder akademischen Grad (auch für Trauzeugen), Belehrung über die Bestimmungen des zukünftigen Ehe- und Familiennamens beim Standesamt einholen.

Sonderfälle

  • Gemeinsames voreheliches Kind
  • Kind aus früherer Lebensgemeinschaft
  • Einer oder beide waren bereits verheiratet
  • Einer hat eine ausländische Nationalität
  • Ein Partner ist minderjährig

Bei Sonderfällen sind für die Standesamtliche Trauung zusätzliche Dokumente notwendig. Setzen Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Standesamt in Verbindung, damit man Ihnen ein Merkblatt mit den aktuellen urkundlichen Anforderungen zuschicken kann, oder einen persönlichen Besprechungstermin vereinbaren kann.

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